Freitag, 30. Dezember 2011

Das Jahr 2011 - an obvious review of the year

Das Jahr 2011. Eigentlich ein ziemlich gemischtes Jahr...
Mir fällt außerdem auf, dass ich gar keine Lust habe, das ganze Jahr in seinen Einzelheiten zu beschreiben, es lässt sich aber ganz gut in zwei Teile teilen:
Die erste Hälfte war privat mies, dafür schulisch sehr gut.
Die zweite Hälfte war privat sehr gut und schulisch etwas schlechter.
Und für 2012 wünsche ich mir ein gutes Abitur, Weltfrieden, das Ende von Hungersnöten in der dritten Welt, die Wiedervereingung Koreas, die komplette nukleare Abrüstung aller Militärs, das Ende von Hungersnöte, den Ausbau von erneuerbaren Energien, die Durchsetzung von Demokratie auf der ganzen Welt und Heilmittel für Krebs und AIDS.








Und sie...


Sonntag, 20. November 2011

Mein Herz

Habe gerade ein altes Gedicht von mir ausgegraben, dass ich in der siebten oder achten Klasse geschrieben habe und dachte mir, ich teile das einfach mal mit der Welt.



Mein Herz

Ein Ort ohne bestimmte Lage
Hält in meinem Körper die Waage
Zwischen Seele und Verstand.

Fühl ich mich gedrängt an die Wand,
Bleibt mir noch der eine Rückzugsort,
Denn in meinem Herzen dort,

Dort bin ich ganz für mich allein.
Außer mir kommt da keiner rein!

Meine Bindung zu dem Raum
Kann man wohl beschreiben kaum.

An den Wänden in Regalen
Stehen Bücher wie auf Skalen.
Dicht an dicht steh'n sie gedrängt,
Trotzdem sind sie nicht eingeengt.

Eine Welt in jedem Buch
Gebunden in Leinen und in Tuch.
Vernäht mit einem (roten) Faden,
Das gereicht dem Buche nicht zum Schaden.

Das Firmament gemalt an die Decke
Von einer in die and're Ecke.

Fenster geben einen Blick
Auf's Wattenmeer mit seinem Schlick,
Auf die Berge grün und grau,
Vorbei stolziert der Pfau
In exotischen Gärten,
Eine neben der and'ren stehen Lärchen.

Eine Wand der Musik gehört,
Die mich an fremde Orte entführt.

Nur die Tür bringt mich ins Alltagsgrau zurück.
Manchmal öffnet sie sich Stück für Stück,
Mal wie der Wind so schnell.

Um mich herum wird es dann hell,
Dann steh ich in der Wirklichkeit wieder,
In der Ferne hör ich den Nachklang leiser Lieder.

So denke ich im Stillen:
Ginge es nach meinem Willen,
Dann wäre ich für immer dort,
An diesem wundervollen Ort!


Sonntag, 18. September 2011

Meine Meinung zu Apple-Produkten.

Wer mir auf Twitter folgt, wird gemerkt haben, dass ich eine gewisse Abneigung gegen alle möglichen Produkte mit dem weißen Apfel hinten drauf hege. Da das schon des öfteren zu Diskussionen geführt hat, versuche ich mal meinen Standpunkt auszuführen, damit ihr versteht, warum ich niemals einen Mac kaufen würde.

1. Der erste Punkt, der mir an Apple nicht gefällt, ist die Firmenphilosophie. Alles, was in irgendeiner Form in deren Geräte eingebaut wird, lassen sie patentieren und verklagen jeden, der es auch benutzt oder vielleicht sogar schon vorher benutzt hat. Für die Weitergabe der Patente verlangen sie dann natürlich Unmengen an Kohle, weil sie genau wissen, dass viele Firmen ohne die Erlaubnis die Sachen zu benutzen, gar nicht anständig arbeiten könnten. Zum anderen wird jede Sache, die Apple bei neuen Produkten als großartigste Neuerung diesseits des Galaxiezentrums angepriesen. Dabei ist Macintosh fast nie die Firma, die zuerst mit einer Sache arbeitet, aber durch ihr weitreichendes Marketing stellen sie es dann so dar.

2. (Achtung, dieser Teil enthält etwas Mathematik, nur so als Warnung)
Eigentlich das wichtigste Argument ist der Preis. Ich führe einfach mal einen Vergleich an, zwischen einem iMac, einem PC mit der selben Ausstattung und einem PC, den ich für den Preis des iMac bekommen könnte.

Zuerst der iMac. Der preiswerteste Standard-iMac kostet 1.149,00 € und besitzt folgende Ausstattung:


  • 2x 2GB DDR3-1333 RAM 
  • 2,5 GHz Quad Core Intel Core i5
  • 500GB SATA-Festplatte
  • AMD Radeon HD 6750M 512GB GDDR5
  • 21,5"-Monitor mit integrierter Webcam
  • Maus und Tastatur
Bauen wir uns das mal auf Alternate zusammen (jeweils die preiswerteste Lösung):


  • 2x 2GB DDR3-1333 RAM = 17,98€
  • 2,5 GHz i5 = 184,90€ (der i5 mit 3,2 GHz kostet übrigens 30€ weniger)
  • 500GB HDD = 33,49€
  • AMD Radeon HD6750M = 79,90€ (die Version mit doppelt so viel VRAM kostet gerade mal 8€ mehr)
  • Monitor = 102,90€
  • Webcam = 10,99€
  • Maus = 2,99€
  • Tastatur = 4,99€
Macht zusammen exakt... *Taschenrechner rauskram* ...438,14€ *Zahl kurz wirken lassen*
Und ihr wollt wirklich 1149,00€ - 438,14€ = 710,86€ für ein Betriebssystem bezahlen (behandle ich gleich auch noch mal extra)? Natürlich sind die Preise jetzt auch Extrembeispiele, aber selbst mit "anständiger" Hardware kommt man bei gleicher Leistung auf vielleicht ~700€, was immer noch 400€ für das Betriebssystem macht (außerdem fehlen in meiner Berechnung oben Netzteil und Mainboard). Zum Vergleich, die übliche Windowsversion Win7 Home Premium kostet 79,90€.
Und weil das so Spaß gemacht hat, bauen wir jetzt mal einen PC, der ~1149€ kostet.


  • 2x 4GB DDR3-1333 RAM = 52,90€
  • i7-2600K 3,4 GHz = 274€
  • 1,5TB HDD = 54,90€
  • Sapphire HD6850 1024MB GDDR5 = 129,90€
  • 22" BenQ-Monitor = 112,90€
  • Gehäuse = ~50€
  • Netzteil be quiet! 750W = 179,90€
  • LG DVD Brenner = 17,99€
  • Gigabyte GA-Z68 = 274€
Macht zusammen 1150,90€. Und das ist ein vollwertiger Gaming-PC, mit ner Menge Rechenleistung. Im Gegensatz zu dem Mac *hust, hust*.
Womit wir dann auch schon beim letzten Punkt wären, nämlich....

3. ...das Betriebssystem. Wie durch den letzten Abschnitt, wie ich finde, recht einleuchtend dargestellt wurde, gibt eigentlich nur zwei Gründe einen Mac zu kaufen. Entweder, Windows ist einem zu Mainstream (wobei es inzwischen so viele Leute mit MacBooks gibt, dass das gar kein Argument mehr für Hipster sein kann), oder man findet das Betriebssystem toll.
Zum Vergleich von Win7 und OS X 10.6 empfehle ich einfach mal folgenden Artikel:
   >Vergleich: Windows 7 gegen Mac OS
Ich werde jetzt nur mal meine persönlichen Erfahrungen mit der Apfelumgebung schildern.
Soweit ich das beurteilen kann, laufen beide Programme etwa gleich schnell. Mag ja sein, dass das früher anders war, aber Microsoft hat mit Windows 7 einen riesen Schritt nach vorne gemacht, sowohl technisch als auch optisch.
Auch die Bedienung ist nicht wirklich unterschiedlich schwer. Dank der vergrößerten Taskleiste, Sprungliste bei den Icons in der Taskleiste oder Bibliotheken im Explorer, die Daten- und Programmverwaltung geht schneller von der Hand als jemals zuvor. Minuspunkt für Apple: das komische Gehüpfe der Icons auf dem Dock geht mir ziemlich auf die Nerven.
Ansonsten wird immer wieder das Argument angeführt, dass Videobearbeitung, Photoshopping etc. auf einem Mac schneller geht. Da ich dazu nicht viel erfahrungsmäßig beitragen kann, sag ich dazu nur eins. Auf meinem PC (der sich hardwaretechnisch nicht großartig von dem oben unterscheidet) kann ich Fraps-Videos von ~15min in <1min rendern. Und für das bisschen mehr an Schnelligkeit 400€ zu bezahlen (siehe oben) ist meiner Meinung nach unnötig.

tl;dr Mac ist einfach zu teuer für das, was es bietet.


Wer kommentieren möchte darf das gerne tun, nur dann bleibt bitte ernst und führt eure Argumente auch aus.
Mfg

Sonntag, 31. Juli 2011

FanFiktion.de

Nachdem YahaTsei, die meisten von euch dürften ihn kennen, begonnen hat eine Fanfiction über Transformers zu schreiben, erwachte auch in mir wieder die Lust, meine Kreativität in Form von Worten auf Papier zu bringen. Nun ja, nicht direkt Papier, aber das Wichtige ist das Schreiben.
Und nach ein paar Tagen Brainstorming, Schreibblockade und -fluss ist jetzt das erste Kapitel meiner eigenen FF fertig. Wer mag, darf sie sich gerne durchlesen und mir konstruktive Kritik auf fanfiktion.de, Twitter oder sonst wo geben.
Hier ist der Link: Die Reiter Rohans
Und ja, ich weiß, dass die HdR-Ecke gewissermaßen ausgelutscht ist, aber bitte lasst mir meinen Spaß ;)

Donnerstag, 16. Juni 2011

Krieg der Hacker?!

Was macht man mit Leuten, die Verbrechen begehen? Man nimmt sie fest und führt sie dem Richter vor.
Aber was macht man mit Leuten, die ein Verbrechen begehen und sich nicht finden lassen? Vor dem Problem stehen die Polizeikräfte der meisten Staaten heutzutage im Angesicht der Cyberkriminalität. Zwar zeigen Beispiele, wie etwa die illegale Streamingplattform kino.to, dass es nicht unmöglich ist die Hintermänner aufzuspüren, aber aufgrund mangelnder Experten im IT-Bereich hat unter anderem auch unser geliebtes Deutschland Schwierigkeiten Verbrechen im Internet aufzuspühren. Lediglich die USA, Russland und die VR-China sind heutzutage in der Lage auf staatlicher Ebene entsprechende Fachkräfte einzusetzen, viele dieser Fachkräfte gibt es jedoch nicht.
Und hier tritt ein weiteres Problem auf: Das Internet ist staatenlos. Geschieht ein Angriff auf amerikanische Infrastrukturen aus Island, sind die USA offiziell machtlos. Zwar können sie die isländischen Behörden um Hilfe bitten, aber mehr auch nicht. Wie gesagt: offiziell.
Große Teile der Amerikanischen Regierung versuchen deshalb ein umstrittenes Gesetz durch den Kongress zu bringen, nämlich das Recht auf Eintritt in den Kriegszustand mit dem Land aus dem die Cyberangriffe stammen. Was das für Konsequenzen haben kann, möchte ich hier gar nicht weiter ausführen, ein schönes (imaginäres) Beispiel für so einen Fall findet ihr hier.

Was macht man also mit solchen Straftätern? Lässt man sie gewähren? Ich hoffe nicht. Genausowenig wie ich hoffe, dass übertriebene Gewalt die Konsequenz bei einem solchen Verbrechen ist.
Es bleiben eigentlich nur eine "sinnvolle" Perspektive aus meiner Sicht. Die Politik muss endlich anfangen sich von dem altbackenen Bild des Internets zu lösen und mehr auf Spezialisten im IT-Bereich setzen. Einerseits ist deshalb Einsicht von der Politik gefordert, andererseits aber auch von den "Hackern". Es gibt bereits viele "White Hats", vor allem in Sicherheitsfirmen, wie beispielsweise bei Kaspersky oder Symantec. Aber es gibt wesentlich mehr da draußen, die immer noch auf eigene Faust unterwegs sind, eben weil die Arbeit zum Wohle des Staates als nicht attraktiv genug erscheint. Wer möchte auch für solche Leute arbeiten?

Ein weiteres Problem mit dem man zu kämpfen haben wird: Die verschiedenen Hackergruppen werden immer mehr zu wütenden Mobs und Lynchtrupps, wie man gut am Beispiel von LulzSec sehen kann. Und das gefällt den anderen Hackergruppen gar nicht. Anonymous rüstet zum Kampf gegen die Gruppe, die den Usrprung am selben Ort wie sie hat: /b/.
Doch die "Elite von 2005", so lautet der Titel den sich LulzSec selbst verliehen hat, ist nicht machtlos. Mehrere Datendiebstähle in den letzten Tagen, zuletzt bei BioWare zeigen, dass einige Leute dort ihr Handwerk verstehen.
In Deutschland wurde heute (16.06.) das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eröffnet. Doch können die Menschen, die dort unter der Leitung unseres Innenministers Friedrich arbeiten werden, garantieren, dass solche Kriege zwischen Hackerbanden nicht zum Alltag der nächsten Jahrzehnte gehören werden? Oder wird man hoffen, dass sich solche Leute mehr mit sich selbst beschäftigen, als mit weiteren konzentrierten Angriffen auf Seiten von Firmen oder Staaten?

Wir werden sehen.

Freitag, 11. März 2011

Crysis 2 - kleiner Nachtrag zum Gameplay

Nachtrag zu Crysis 2

Freitag, 11. März 2011 | 16:23
Da sich einige Leute dazu geäußert haben, dass ihnen noch ein ausführliches Statement zum Gameplay fehlt, werde ich das nun mal nachreichen.
Also, mein erster Eindruck war erstmal: das ist rasant! Wenn man ein bisschen in diesem einheitlichen CoD-Geballer drinhängt, dann ist merkt man irgendwann kaum noch, das man immer das gleiche macht. Crysis ist da anders. Durch die Anzugmodi (auch wenn ich nicht ganz weiß, wie ich es finden soll, dass diese reduziert wurden) gibt es wesentlich mehr interessante Möglichkeiten, als Aufeinanderzurennen und blöd in die Gegend ballern.
Erstmal was mich gefreut hat, ist das Vorhandensein einer Killcam. Ich mag sowas, vor allem weil man sich dann noch mehr darüber aufregen kann, wie dieser Vollspast es geschafft hat einen zu töten, obwohl man doch grade vorhatte, eindrucksvoll von der Fertigkeit des Panzerungsmodus Gebrauch zu machen.
Auch gefallen hat mir die Nano-Vision. Das ganze ist ja eigentlich nur eine umbenannte Infrarotsicht, die aber echt Spaß macht, vor allem wenn man damit mal wieder einen aufgedeckt hat, der sich unsichtbar anschleichen wollte.
Schade fand ich eigentlich, dass man auf den zwei, in der Demo zur Verfügung stehenden, Maps das Sliden kaum einsetzen kann, weil sie dafür meiner Meinung nach zu verwinkelt sind, dafür gibt es wesentlich mehr Möglichkeit zum Springen und "Klettern", was den Kampf nochmal auf auf verschiedene Ebenen verteilt.
Dann freu ich mich auf  jeden Fall auf die angekündigte Waffenvielfalt und die Möglichkeit, diese zu individualisieren, was am Ende hoffentlich auch so gut ist, wie es sich anhört und nicht darin endet, dass man zwischen zwei verschiedenen Visieren wählen kann.
Das Hologramm-Modul für die Scar hat mir zumindest schonmal Spaß gemacht, es ist verdammt lustig, wenn die Gegner auch beim dritten Mal noch auf die künstliche Version von mir hereinfallen.
Noch was zu den Maps, da hat mir Skyline eigentlich besser gefallen als Pier 17. Es gibt wesentlich bessere Wege um z.B. in den Rücken des Gegners zu kommen und mehr Deckung. Nur schade, das man mit dem Orbital Strike nicht so viele Gegner röstet. Womit wir bei den Belohnungen für die Killstrikes wären, die leider jegliche Innovation vermissen lassen, aber das ist, denke ich, ein Bereich mit dem man sich noch abfinden kann.
Und die Dog Tags bieten endlich mal die Möglichkeit seine Erfolge mal zu zeigen, anstatt, dass sie nur stumpf im Profil stehen, auch wenn spielerische Vorteile vielleicht noch besser wären. Denn irgendwie scheint es ja schon ziemlich viele davon zu geben und irgendwann verliert man mit Sicherheit den Überblick, welches DogTag was bedeutet.
Um nochmal alles zusammen zu fassen: Crysis 2 ist auf jedenfall rasanter und abwechslungsreicher als der übliche Einheitsbrei, den man inzwischen gewohnt ist. Die Demo hat mir ziemlich viel Spaß gemacht und wenn noch ein paar von den technsichen Mängel behoben werden (und alle Pings auf 0 zu setzen ist keine lösung) dann wird es auf jeden Fall ein spannendes MP-Spiel trotz (oder gerade wegen?) der kleinen Teams.

Samstag, 5. März 2011

Crysis 2 - MP-Demo

Ich habe mir vorgestern, sprich am Erscheinungstag, die Demo des neuen Crysis-2-Multiplayers heruntergeladen. Ich werde mal versuchen meinen ersten Eindruck zu schildern:

Gehen wir mal chronologisch vor:
Das Spiel startet, kleiner Einführungstrailer (auf Englisch) zu den Spielmodi. Dann der Loginscreen, ich versuche meinen EA-Account zu benutzen, geht nicht, Neuerstellung eines Accounts ist erforderlich.
Nachdem ich dann im Menü angekommen bin, fällt mir zuerst mal eine Sache auf: die Benutzeroberfläche ist im gleichen Schema aufgebaut, wie das Interface ingame, sprich die Helmperspektive ist gegeben und man das Menü begrenzt drehen, eigentlich gar keine so schlechte Idee. Jetzt möchte ich mich natürlich erstmal den Grafikeinstellungen widmen, mal schauen, was alles möglich ist. Hier folgt die erste Ernüchterung: lediglich Auflösung, V-Sync, Fullscreen und eine Option namens System-Spec sind veränderbar. Eigentlich armselig für ein Spiel, das als neues Grafikwunder angepriessen wurde und bei dem die PC-Spieler ein "besseres Spiel" erhalten sollten. Naja gut, ist ja eine Multiplattform-Demo, also gebe ich mich damit erstmal zufrieden. Ziemlich bitter stößt mir dann die Nachricht auf, dass die Release-Version kein DirectX 11 unterstützt. Hätte ich jetzt so nicht erwartet und ist für mich auch nicht nachvollziehbar, hat erstmal allerdings nichts mit der Demo zu tun, also werde ich mich darüber nicht weiter auslassen.
Die restlichen Einstellungen sind schnell getroffen, lediglich eine Sprachauswahl fehlt mir, auch wenn diese bei einer Demo vielleicht noch nicht so wichtig ist. Jetzt bin ich bereit zum spielen, oder? Nun ja, alleine macht das natürlich wenig Spaß, also frag ich ein paar Freunde, die sich das Spiel auch geladen haben, nach ihrer ID und füge sie zur Freundesliste hinzu, dann noch ne Einladung zum Squad und los geht's! Denkste...
Crytek muss hier definitiv noch nachbessern, die Freundesliste aktualisiert sich selten bis gar nicht, Freunde werden, wenn überhaupt, meist nur als offline angezeigt, obwohl sie mir vorher zwanzigmal bestätigt haben, dass sie auch wirklich ingame sind. Freundschaftseinladungen werden teilweise erst nach Neustart des Spiels angezeigt. Das hat mich schon ziemlich verärgert.
Nachdem wir uns dann darauf geeinigt haben uns einfach den gleichen Server zu suchen, gehts dann auch endlich mal zur Serverliste. Erfreulich ist schonmal die Vielfalt, auf Anhieb über 200 Server in der Liste, lasse ich ihn länger suchen noch weit mehr. Aber: Diese Liste aktualisiert sich nicht, gar nicht. Steht da ein Server mit Spieleranzahl "5/12", man klickt drauf, "Server is full". Auch die Pinganzeige der Server ist konstant und aktualisiert nicht. Hat man dann mal einen Server gefunden, gehen die Probleme erst weiter: Niemand weiß, wie das Starten einer Runde wirklich funktioniert. Geht das automatisch? Wenn ja, warum schreiben dann ständig Leute in den Chat "Go!" oder "Start the game". Und wenn nicht, welche Bedingungen müssen dann erfüllt werden, damit das Spiel startet?
Zum Gameplay möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen, nur, dass mir die Anfangsbelegung der Tasten nicht so gut gefällt. Ansonsten laufen die Spiele aber immer sehr rasant und spannend ab und dank Stealth-Modus, etc. ist dasganze auch kein sinnloses aufeinander-zu-rennen-und-sterb en.
Und trotz der vielen negativen Punkte, die ich hier jetzt aufgeführt habe, gefällt mir das Spiel doch schon recht gut, allerdings ist das für mich weder ein Titel, den ich mir zum Release holen werde oder gar vorbestelle. Da muss dann erst ein Steamdeal ran, damit sich das für mich lohnt. Alles in allem macht das Spiel für mich einfach noch einen zu unausgereiften Eindruck und ähnelt mehr einer Beta als einer Demo für das fertige Spiel. Und sollte der Multiplayer in der Finalversion so aussehen, verliert er wohl ziemlich früh seine Motivation.